Freitag | 28. November 2014 | 2000 Uhr

SEDLMEIR

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Die One-Man-Band im roten Schlips zu Gast in der Tanke. Wie toll!

Der Antiheld des Rockenroll zögert sein Comeback immer weiter hinaus. Kein Wunder, denn er fühlt sich noch immer zu jung für eine feste Beziehung mit dem Showgeschäft.

Denn offen soll diese Beziehung sein, so offen wie Sedlmeir selbst: Was als enges Minimal-Korsett mit Gitarre, Drumcomputer und Synthesizer-Häppchen daherkommt entpuppt sich beim zweiten hingucken als eigenständiger Kosmos mit schier unendlichen Möglichkeiten. Der schmutzige Punkrock-Stomper, die ölige Beat-Schnulze, bösartige Texte in wundervoller Melodie. Tja, Melodien sind sein Leben, zitierte einst der Hessische Rundfunk, nicht ahnend wie unglaublich böse, ja geradezu evil das gemeint war…

Denn Sedlmeir, die Discount-Skizze einer „richtigen Band“, hat andere Interressen als große Hallen zum Lachen oder gar zum Mitklatschen zu bringen – er will höher hinaus, er will dem Showgeschäft selber an die Wäsche.

LoFi Rock’n'Roll Post NDW

http://www.sedlmeir-rock.de
https://www.facebook.com/pages/Sedlmeir/314916202028

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Samstag | 29. November 2014 | 2000 Uhr

The Shivas (US) // The Staches (CH) // Another «La Suisse Primitive» Night at Tankstell

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Here we go again! Lange ist es her, als wir zuletzt in der Tankstell in St. Gallen Halt machten. Ende November heissen wir «The Shivas» von der anderen Seite des Atlantiks sowie «The Staches» von ennet dem Röstigraben willkommen.

Unter dem Strich ist wohl beides Garage. Vor allem freuen wir uns an diesem Abend aber die Staches erstmals in St. Gallen zu begrüssen und mit euch bei dieser Gelegenheit ihre neue Single auf La Suisse Primitive Records zu feiern.

Donnerstag | 4. Dezember | 1700 Uhr

Herbstgeflüster mit DJ Flickapp

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Nach der Sommerbrause starten wir fröhlich ins Herbstgeflüster.

Herbstabenddelectronica mit Einflüssen von Ambient, Trip-Hop, Minimal, Breaks, Jazz und World…

Freitag | 5. Dezember 2014 | 2000 Uhr

Urbane Praxen LIVE – (Psychedelic Experimental Rock)

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Fies wie das Skalpell von Dr. Frankenstein, mit der Absicht, Böses zu erschaffen. Gitarren, die deine Ohren zum Bluten bringen, ein stampfendes Getrommel und beschissene Lyrics direkt aus der Notaufnahme. Urbane Praxen durchtrennen die hiesigen Gehörnerven wie ein scharfes Messer labbriger Schweizer Käse.

Im eiskalten Winter im Jahre 2011 entschieden sich drei Thurgauer Jungs, eine Psychedelic-Garage-Band zu gründen. Jetzt verlassen die Drei nur für euch ihre Operationssäle und spielen am 05. Dezember in der Tankstell.

https://www.facebook.com/UrbanePraxen?fref=ts
https://soundcloud.com/urbane-praxen

Nach dem Konzert geht die Feier weiter mit Sound ab Platte.

Bar ab 2000Uhr
Konzert ab 2200Uhr

Eintritt: Kollekte

Samstag | 6. Dezember 2014 | 2000 Uhr

SANKT NIKOLHOUSE / Wassily / Sandro De Marco & Morgan Button / Turn’a'Round

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Nikolhouse, Nikolhouse, liebe Frau
Klopf an unsere Tanke auch!

Wir sind brav, drum bitte schön,
lass uns die Bässe höher drehn!

Nikolhouse, Nikolhouse, huckepack,
Wir hoffen du hast geile Mukke im Sack!

Schüttel all deine Sachen aus
Wir Kinder wollen deinen verruchten 90′s House!

Um dein Dasein auch gebührend zu ehren,
werden Folgende an den Filtern drehen:

Wassily
Sandro De Marco
Morgan Button
Turn’a'Round

Bar ab 2000Uhr
Party ab 2100Uhr

Eintritt: Sack voll Süsses mit Nüsschen

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Freitag | 12. Dezember 2014 | 2000 Uhr

Von Rock’n'Roll bis Schnulzen begleitet von Bruno Trevino

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Bruno Trevino begann seine Karriere in den 50er Jahren als Backgroundsänger für verschiedene Interpreten am Festival di Sanremo. 1954 machte er sich auf, die USA zu erobern. Doch der Erfolg blieb ihm verwehrt. Sein neuartiger Stil und insbesondere der Umstand, dass bei seinen Auftritten das Publikum jegliche Hemmungen verlor, rufte die Sittenwächter auf den Plan und er bekam als erster Künstler überhaupt ein US-weites Auftrittverbot.

Alle Ton- und Bilddokumente aus dieser Zeit wurden vernichtet. Trevino war in den USA erledigt. Ohne Geld konnte er jedoch nicht zurück nach Europa gehen und nahm einen Job als Tanzlehrer in einem Ferienresort an. Dort lernte er auch seine spätere Frau kennen. Allerdings war sie als Gast dort und das Verhältnis zu ihr kostete Trevino den Job. Der Vater seiner neuen Liebe, ein Arzt, lieh Trevino und seiner neuen Liebe das Geld für die Rückreise nach Europa.

Zurück in Europa war Trevino als Statist in verschiedenen Filmen der Cinecittà-Studios zu sehen. 1956 startete er einen neuen Versuch, sich als Sänger zu etablieren. Mit den “I Rock Boys” trat an kleineren Orten in ganz Italien auf. Aufgefallen in dieser Gruppe ist jedoch ein anderer Sänger: Adriano Celentano, der darauf eine Solo-Karriere begann – und die “Rock Boys” gingen getrennte Wege.

Trevino musste sich neu orientieren und zog mit seiner Frau nach Liverpool. Dort schloss er sich einer Gruppe junger Musiker an. Mit “The Quarrymen” absolvierte er mehrere Auftritte und Trevino schien endlich auch zu internationalem Erfolg zu kommen. 1959 änderten die “Quarrymen” ihren Namen zu “Johnny and the Moondogs”. Trevino war nicht gerade glücklich mit dem Namen – er plädierte für “The Bugs”. Als sich die anderen Bandmitglieder immer mehr in den Vordergund drängten, sah sich Trevino gezwungen, die Band um John Lennon und Paul McCartney zu verlassen.

Über die 60er Jahre ist von Trevino nicht viel bekannt. Offenbar soll er in verschiedenen Bistros in Paris gesungen haben und auch einige Songs mit Boris Vian geschrieben haben. In Frankreich entdeckte er auch seine neue Liebe: Das Chanson. Sein Französisch war allerdings so schlecht, dass er sich nie wagte, in ein Aufnahmestudio zu gehen.

Trevino zog sich Ende der 60er Jahre aus der Öffentlichkeit zurück. Nur noch ganz selten tritt er auf und lässt dabei die alten Zeiten wieder aufleben. Die erfolgreichen Zeiten seiner Mitmusiker. Er spielt die Schallplatten, die damals so richtig populär waren. Und die Menschen umarmen sich bei diesen Gelegenheiten auf der Tanzfläche. Sie singen mit. Sie vergessen für eine Nacht all ihre Sorgen.

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